Prof. Ulrich Lamberti

Ulrich Lamberti wurde 1957 in der Edelsteinstadt Idar-Oberstein geboren und ist dort aufgewachsen. Von 1973 bis 1981 studierte er Kirchenmusik und Klavier in Düsseldorf, u.a. bei Almut Rößler (Orgel) und Bernhard Roderburg (Klavier). In Fortbildungskursen bei Martin Behrmann, Martin Stefani, Ludwik Stefanski (im Rahmen des Festival di Orvieto) u.a. ergänzte er sein Ausbildung. 1979 war er Preisträger und Stipendiat des Kulturkreises im BDI. 

Neue interpretatorische Impulse erhielt er in den 1990-Jahren bei Ben van Oosten, Ewald Kooimann und Andrew Parrott. 

Über mehr als 20 Jahre arbeitete er Kirchenmusiker in Düsseldorf, Burgdorf bei Hannover, Rendsburg und zuletzt an Martin Luthers Predigtkirche in Lutherstadt Wittenberg, wo heute seine Frau als Kantorin tätig ist. 

Eine reiche Erfahrung als Solist und Dirigent, Ensembleleiter und nicht zuletzt als Lehrer prägen seinen Lebenslauf. So hat er ab 2002 einen Schwerpunkt auf die Lehrtätigkeit gelegt. In diesem Jahr begann seine Arbeit als Dozent für künstlerisches und liturgisches Orgelspiel/Improvisation an der Ev. Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale. Seit 2006 übt er diese Tätigkeit hauptberuflich aus. Er leitet zusätzlich zum Einzelunterricht regelmäßig Seminare über Methodik des Übens und Unterrichtens, sowie des künstlerischen Selbstmanagements. 2009 wurde er zum Professor berufen. 

Sein großes Engagement für gehirn-gerechte und kreative Methodik bei Werkstudium, Üben und Probenarbeit fand in den letzten Jahren ein neues Interessefeld im Coaching. Die Beobachtung, dass Bestleistung und Freude an der Arbeit beim aktiven Musizieren sehr häufig nicht (nur) durch fachliche Defizite beeinträchtigt werden, initiierte u.a. bei ihm eine Ausbildung in Systemischem Coaching und in PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) bei Dr. Michael Bohne, einem der renommiertesten Auftritts-Coaches Europas. Seit 2016 folgte eine weitere Vertiefung seines Coaching-Profils durch Jahrestraining und Ausbildung bei Gundula Liebisch "Arbeit mit dem Wesenskern" beim Institut für ganzheitliche Entwicklung und Bewusstsein Dresden.